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Naturliebe, Selfmade

Maiwipfel

Maiwipfel

Der Maiwipfelhonig ist, genauso wie der Löwenzahnhonig, eine gute, vegane Alternative.
Zudem enthält er Vitamin C, ätherische Öle und weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe.
Früher wurde er auch bei Erkältungen genutzt da man dem Honig aus Fichten- oder Tannenwipfeln antibakterielle, schleimlösende sowie entzündungshemmende Eigenschaften zusagte.
Doch die Maiwipfel wurden auch in Tinkturen gegen z.B. Hexenschuss eingelegt oder zur Luftreinigung genutzt.
Ein wenig mehr über die heilsame Wirkung von der Fichte und die Unterscheidungsmerkmale der Nadelbäume findet ihr hier: Die Fichte oder Nadelbaumharze.
Es gibt zwei verschiedene Varianten den Maiwipfelhonig/Sirup herzustellen.

Worauf ihr beim Sammeln achten solltet:
ggf. den Waldbesitzer vorher um Erlaubnis fragen, wenn ihr keine Fichte oder Tanne im Garten stehen habt…
Wirklich nur die hellgrünen Spitzen sammeln und auch nur was man erkennt.
Nicht das die giftige Eibe oder ähnliches im Körbchen ladet, statt den Maiwipfeln.…
Lieber von mehreren Bäumen sammeln, und auch nicht die Spitzen der Zweige um den Baum nicht unnötig zu schwächen und im Wachstum einzuschränken.
Und auch immer nur die benötigte Menge sammeln.

Was man für die 1. Variante benötigt:

  • ca. 300 g Maiwipfel
  • 500 ml Wasser
  • 500 g Rohrzucker
  • optional eine Biozitrone
  • sterile Gläser

Zunächst wird das Wasser, der Zucker und die Maiwipfel in einem Topf aufgekocht und so lange gerührt, bis sich der komplette Zucker aufgelöst hat.
Schon während des Kochens duftet es wunderbar nach Fichte und Wald.

Ist dies geschehen, werden die Maiwipfel bräunlich und der Topf kann von der Herdplatte genommen werden.
Nun kann die in Scheiben geschnittene Zitrone hinzugefügt werden.

Dann muss das Ganze für mind. 24h mit einem Deckel auf dem Topf gut durch ziehen.
Wenn alles gut durch gezogen ist, können die Maiwipfel abgeseiht und das Zuckerwasser aufgefangen werden.
Dieses Zuckerwasser muss nun noch so lange eingekocht werden bis eine sirupartige Konsistenz entsteht, dass kann ein wenig dauern.

Um zu testen, ob die Konsistenz gut ist, kann man einen Klecks Sirup auf einen kalten Teller geben und schauen, ob er Fäden zieht.
Er sollte aber im heißen Zustand noch nicht zu fest sein und noch Tropfen ziehen da er sonst in den Gläsern zu fest werden würde.
Sollte dies der Fall sein, kann nun, der noch heiße Sirup, in saubere Gläser abgefüllt und fest verschlossen werden.
Wenn der Sirup abkühlt, sollte er noch fester von der Konsitenz her werden.

Variante Zwei:
Die zweite Variante wurde auch gerne als Hustensaft genutzt und fand man in vielen Heimapotheken.

Für diese Variante benötigt man:

  • 200 g Maiwipfel
  • 400 g Rohrzucker
  • ein steriles Glas

(Für größere Gläser kann man immer die doppelte Menge Zucker wie Maiwipfel nehmen.)

Zunächst fängt man an, eine Schicht Zucker in das Glas zu füllen.
Darauf kommt dann eine gleich hohe Schicht Maiwipfel und darauf dann wieder eine Schicht Zucker.
Das wird dann immer so abgewechselt bis das Glas voll ist.

Zwischendurch muss immer alles fest eingedrückt werden, damit so wenig Luft wie nur möglich zwischen den Schichten ist.

Das Glas muss dann für ca. 4 Wochen an einem immer relativ gleich warm bleibenden Ort stehen gelassen werden.
In dieser Zeit verwandelt sich der Zucker langsam zu Sirup.
Ist dies geschehen, kann der Sirup abgeseiht werden.
Gut verschlossen und kühl gelagert hält sich der Sirup ca. 6–7 Monate.

Aus den Maiwipfeln lässt sich auch ein heilsamer Tee zubereiten, aus frischen sowie getrockneten Wipfeln.
Schokolade soll geschmacklich wohl auch gut zu dem aromatischen Geschmack der Wipfel passen.
So werden sie mancherorts in Schokolade getunkt (selbst noch nicht ausprobiert).

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