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Kleines Oster-DIY

Ostern hatte für mich immer einen ganz besonderen Zauber, nichts gegen Weihnachten, die Heimeligkeit, die Dekorationen und Rituale in der Vorweihnachtszeit und an Weihnachten selbst sind natürlich auch eine wundervolle Zeit.
Doch für mich hatte Ostern immer noch mal was ganz anderes, Besonderes an sich.
Vielleicht liegt es daran, dass Hasen meine absoluten Lieblings Tiere sind und ich schon immer gerne Sachen versteckt und gesucht habe.
Über die Jahre ist das alles aber irgendwie ein bisschen verloren gegangen doch dieses Jahr möchte ich mich ein paar kleinen Oster-DIY´s auf Ostern einstimmen.

Dazu gehört, ganz klar, das Verzieren von Ostereiern.
Egal ob das Verzieren der sorbischen Ostereier (falls ihr euch auch am Verzieren der sorbischen Ostereier versuchen wollt, findet ihr einen ausführlicheren Beitrag hier: https://wildwiesenkind.de/sorbische-ostereier/) oder andere Arten zum Bemalen und Färben der Ostereier.
Eine schöne Variante ist, wie ich finde, dass Färben von Eiern mit ganz natürlichen Farben mit z.B. Rotkohl, Zwiebelschalen und Blaubeeren.
Mit diesen natürlichen Materialen kann man sehr schöne rot, rosa, braun und blau/lila Farbtöne erzielen.

Um die Eier mit natürlichen Farben zu färben benötigt man ca. 1l Wasser, 100ml Essigessenz und  außerdem je nach dem welche Farbe ihr gerne möchtet:

  • Blaubeere für ein warmes Lila: 200 g Blaubeeren (es geht sowohl mit frischen Wild-Blaubeeren, als wie auch mit Tiefkühl-Blaubeeren oder welchen aus dem Glas.
  • Rote- oder braune Zwiebelschalen für ein natürliches hell- oder dunkelbraun: Die Schale von ca. einem Kilo Zwiebeln, 4 EL Essig, ca. 1 l Wasser.
  • Ein Glas Rote Beete mit Saft für ein kühles Rot bis Braun.
  • Einen halben Kopf Rotkohl oder ein Glas Rotkohl mit Saft für ein kühles Lila.

So wird’s gemacht:

  1. Der Inhalt aus Glas, Gefrierbeutel oder die frische Zutat kommt in einen Topf mit ca. 1 l Wasser.
    Dies muss nun für 5 min aufkochen.
    In der Zwischenzeit könnt ihr 1 bis 3 Eier in einem separaten Topf fest kochen.
  2. Wenn der Farbsut etwas geköchelt hat, muss er abkühlen und abgegossen werden (wird der z.B. Rotkohl nicht abgegossen, bekommt ihr einen „marmorierten“ Efekt, wollt ihr, dass das Ei relativ gleichmässig eingefärbt wird, benötigt ihr den reinen Farbsut und müsst den Rotkohl absieben) danach kommen max. 100 ml Essigessenz in den Farbsut und die hartgekochten Eier.
    Kommt zu viel Essig in den Topf, wird die Eierschale weich und „wabbelig“.
  3. Die Eier müssen nun 15 min bis 24 h in dem Farbsut ruhen, je nach dem wie kräftig ihr das Ergebnis haben möchtet.
    Wenn die Eier eine schöne Farbe bekommen haben, könnt ihr sie vorsichtig heraus nehmen und zum trocknen bei Seite legen, fertig.

Kleine „last minute“ Geschenk- oder Dekoidee im Eierkarton:

Eierkerzen

Für die Eierkerzen benötigt man nur ausgeblasene Eier (so viele Eier wie man Kerzen haben möchte, denn jedes Ei kann pro Kerze nur 1 x als Form verwendet werden), Wachs oder alte Kerzenreste, Docht und ein wenig Knete oder Bastelton um das Loch zu verschließen.
Evtl. getrocknete Blüten und ätherisches Öl.

So wird´s gemacht:

  1. Die ausgeblasenen Eier benötigen zwei Löcher, ein kleines oben, wo der Docht durch gesteckt wird und ein größeres unten, um den flüssigen Wachs ein zu füllen.
    Der Docht sollte oben wenige Millimeter aus dem Ei stehen, denn da wird die Kerze später angezündet aber auch unten, aus dem größeren Loch sollte der Docht ein wenig raus stehen, so das er fixiert werden kann nachdem der Wachs in das Ei gegoßen wurde.
    Das obere Loch sollte nun mit Knete oder Ton fest versiegelt werden, damit das Wachs nicht ausläuft.
  2. Nun kann in einem Wasserbad das Wachs geschmolzen werden.
    Es können auch geeignete ätherische Öle in das Wachs gegeben werden für den Duft.
    Ist das Wachs geschmolzen, kann er in das Ei gefüllt werden (wichtig ist hierbei, das Wachs nicht bis ganz oben hin zu befüllen, damit die Kerze am Ende noch ausreichend „Standfläche“ hat.
    Jetzt muss noch der Docht fixiert werden, damit er gerade in der Kerze fest wird.
    Am besten stellt man das Ei dafür in einen Eierkarton.
    Das funktioniert gut, wenn man den Docht an einem Zahnstocher o.Ä. befestigt und mittig über die Öffnung legt.
  3. Das Ganze muss nun eine Weile abkühlen und aushärten.
    Ist dies geschehen, kann der Zahnstocher entfernt und der Docht gekürzt werden.
    Nun kann das Ei einfach wie ein normales Frühstücksei gepellt werden.
    Zum Vorschein sollte eine Kerze in Ei-Form kommen.
    Diese kann dann noch mit  z.B. getrockneten Blüten dekoriert werden indem man die getrockneten Blüten mit flüssigem Wachs einpinselt und auf die Kerze klebt.

    Eierschalen lassen sich jedoch auch gut als mini Kressegarten umfunktionieren in dem man ein „kaputtes“ Ei, bei dem das obere Viertel fehlt  mit ein wenig Erde befüllt und Kressesamen hinein sät.
    Oder wenn es schneller gehen muss, befüllt man die Eierschale einfach mit Wasser und stellt ein paar schöne Frühlingsblüher hinein und fertig ist die österliche mini Vase.
    Diese kann man dann in leere Eierkartons stellen dekoriert die leeren Eierkartons noch mit ein wenig Heu oder Moos. In den leeren Fächern ist auch bestimmt noch ein wenig Platz für kleine Süßigkeiten, gefärbte Eier oder Ähnliches.
    So lässt sich der Eierkarton schnell als „last minute“ Geschenkverpackung umgestalten und dekorieren.

Upcycling Osterkarte mit Eierkarton selber machen:

Ihr benötigt:

  • ein mind. 200 g Papier in Farbe und Größe eurer Wahl
  • einen Eierkarton
  • Farbe und Stifte eurer Wahl
  • getrocknete Blüten, Schleifenbänder, Stoffreste eurer Wahl
  • einen starken Kleber oder eine Klebepistole
  • Schere
  • Pinsel 
  1. Als erstes scheiden wir uns das „Gesicht“ des Häsleins aus dem inneren Mittelstück des Eierkartons und aus dem Deckel können wir uns 2 Hasenohren ausscheiden.
  2. Ich habe mein 200g Papier einmal in der Mitte zu einer Klappkarte gefaltet und ein großes Osterei drauf gemalt, damit sich der Hase später farblich etwas abhebt (hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt).
  3. Nach dem trocknen der Farbe habe ich erst einmal Ohren und das „Gesicht“ des Hasen so auf die Karte gelegt, wie die Proportionen passen und erst danach fest geklebt.
    Mit einem fine-liner habe ich dem Häschen dann 2 Augen, Nase und Mund gemalt.
    Und danach ein Kleidchen oder Latzhose (auch hier sind der Fantasie wieder keine Grenzen gesetzt).
    Nachdem die Farbe getrocknet ist, habe ich getrocknete Blumen als Kopfschmuck und Schleifen auf das Kleid geklebt, fertig.

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