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Himbeerrezepte

Himbeerrezepte

Im Garten sind nun schon seit ein paar Wochen die Himbeeren reif und ich dachte mir, ich trage euch ein paar meiner einfachsten Lieblingsrezepte mit Himbeeren zusammen.
Da die meisten der Himbeerrezepte erst einmal für ein paar Stunden in den Kühlschrank/Gefrierfach müssen,
eignen sie sich besonders für die kommenden, heißen Tage.
Doch wie immer gibt es vorher noch ein bisschen Mythologie und Wissenswertes über die Himbeere:

Mythologie & Wissenswertes:
Der botanische Name der Himbeere (Rubus idaeus) soll sich aus den Worten Rubus für Rot und Ida für Berg ableiten.
Laut einer griechischen Sage sollen die Himbeeren einst weiß gewesen sein.
Bis zu dem Tag, als der Junge Zeus hinaus in eine Schlucht in den Bergen ging und anfing bitterlich zu schreien.
Dies sollte die Priester der Göttin Dybele verärgern.
Doch um das Geschrei zu besänftigen kam Ida, die Tochter des Königs Melissas von Kreta hinzu, sie pflückte dem jungen Zeus eine Himbeere wobei sie sich an den Dornen der Himbeere verletzte und ihr Blut tropfte auf sie.
Seit diesem Tage sollen die Himbeeren in leuchtendem Rot erscheinen.

Bei unseren Vorfahren wurden Himbeerzweige, ähnlich wie auch die Kirschzweige, ebenfalls als Liebesorakel genutzt.
Dafür wurden am 30.11., am Andreastag Zweige der Himbeere geschnitten und im Heim in eine Vase gestellt.
Würden die Zweige bis Weihnachten erblühen, so sagte man, würde man den Bund der Ehe mit demjenigen eingehen, in den man verliebt war.

Die Himbeere wurde auch zum Schutz vor verstorbenen Seelen vor die Fenster und Türen gehangen.
So sollen die Seelen nicht mehr ins Haus gelangen können.

Herkunft:

Himbeere

Die Himbeere stammt ursprünglich aus Nordamerika.
Hier ist die Himbeere in ihrer wilden Form in Mittel- und Nordeuropa verbreitet.
Die kultivierte Himbeere hat ihr größtes Anbaugebiet beispielsweise in Serbien.
Sie wird ca. 30 Jahre alt.
Und auch die Himbeeren sind genau wie die Kirsche oder Erdbeere mit den Rosengewächsen verwandt.

Himbeeren gehören mit zu den gesündesten Früchten aus der Beerenfamilie.
Sie sind reich an Vitaminen wie B-Vitamine, Vitamin C und Spurenelementen sowie Mineralstoffen z.B. Kalzium, Eisen und Kalium.
Himbeeren wird eine besonders antioxidantive Wirkung nachgesagt, weshalb sie gut zum vorbeugen von Krebserkrankungen sind, sie schützen die Zellen und sollen länger „jung“ halten.
Zudem wirken sie entwässernd und entzündungshemmend.
Außerdem unterstützen sie die Blutbildung und sollen Zähne sowie Knochen schützen.

In der Tierwelt geben die Blüten der Himbeere Bienen und anderen Insekten Nektar, außerdem ernähren sich ca. 50 verschiedene Arten von Schmetterlingsraupen von den Himbeerblättern.

Rezept für vegane Himbeer-Schokoladen Bites:
Was man benötigt:

  • 200 g Himbeeren
  • 2 TL Agavendicksaft oder Dattelsirup
  • 2 TL Chiasamen
  • 1 EL gehackte Mandeln oder Kokosraspel
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 1 TL Kokosöl


So wird’s gemacht:

  1. Die Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken.
    Anschließend die Chiasamen und den Agavendicksaft hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.
  2. Einen gefriergeeigneten Teller mit Backpapier auslegen und ca. 10 kleine Häufchen der Himbeer-Mischung auf dem Teller verteilen.
    Das muss nun für 1-2 Stunden in das Gefrierfach.
  3. Die Zartbitterschokolade zusammen mit dem Kokosöl über einem Wasserbad schmelzen.
    Die gefrorenen Himbeerhäufchen dann in die Schokolade tunken und mit den gehackten Mandeln oder Kokosraspel bestreuen.
    Das Ganze sollte dann bis zum Verzehr noch im Gefrierfach aufbewahrt werden, fertig.

Ein weiteres, einfaches und leckeres Rezept, welches gut zu den sommerlichen Temperaturen passt ist die Himbeernicecream.

Dazu benötigt man nur:

  • ca. 200 g gefrorene Bananenscheiben (am besten von sehr reifen Bananen)
  • 130 g gefrorene Himbeeren
  • 4 El pflanzliche Milch
  • optional macht sich auch das Mark einer Vanilleschote sehr gut in der Nicecream und wer es süßer mag, kann noch Agavendicksaft oder Dattelsirup hinzugeben.


So wird’s gemacht

  1. Die Bananen müssen lediglich wenige Minuten angetaut werden, dann wird alles zusammen in einen Mixer gegeben und so lange gemixt, bis eine schöne Creme entsteht.
    Alternativ tut es auch ein leistungsstarker Pürrierstab.


Und nun kommt noch eines meiner Lieblingsrezepte mit den Himbeeren:
Himbeerenergieballs:
Wer so wie ich, gerne viel Draußen ist oder einfach viel unterwegs ist und zwischendurch einen kleinen „Energiebooster“ benötigt, für den sind die Himbeereenergieballs genau das richtige…
Datteln geben bei dem Rezept die süße und binden den Teig, Himbeeren bringen etwas fruchtiges  und Vitamine, Haferflocken sorgen für viele Nährstoffe, Spurenelemente und Mineralien, Chiasamen für die wertvollen Omega 3 Fettsäuren sowie Kokosraspeln und Nussmuss nach Wahl sorgen für Proteine.

Was man benötigt:

  • 200 g Datteln, entsteint
  • 50 g Nussmuss (z.B. Cashewmus, Kokosmus/creme oder Mandelmus)
  • 100 g Haferflocken
  • 2 TL Chiasamen (alternativ Hanfsamen oder Leinensamen)
  • 100 g frische oder gefrorene Himbeeren (alternativ gehen auch andere Beeren wie Brom,- oder Blaubeeren).
  • 40 g Kokosraspel

So wird’s gemacht:

  1. Im Grunde ist es ganz simpel und schnell gemacht:
    Gebt alle Zutaten in einen Mixer und mixt diese gut durch, sodass eine homogene, klebrige Masse entsteht.
  2. Aus dieser Masse können dann kleine, mundgerechte Bällchen geformt werden.
    Die Bällchen anschließend noch in Kokosraspel wälzen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, fertig.
    Optional können diese Engergieballs auch noch mit Zartbitterschokolade überzogen werden.

    Schaut auch gerne auf Instagram vorbei: https://www.instagram.com/wildwiesenkind/

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